Nach dem Winter am Federsee

Ende Februar bis Mitte März haben wir ein paar schöne Stunden am Federsee.

Früh morgens kurz nach Sonnenaufgang, eine feine Rauhreifschicht überzieht noch den Steg, herrscht an diesen Tagen eine ganz besondere Simmung.

Der Zug der Wasservögel ebbt langsam ab.

Einige Gänsesäger verweilen noch auf dem See und tauchen in Ufernähe ab ins kühle dunkle Blau um wenig später, mit oder ohne Fisch, im von der Sonne erleuchteten Goldwasser wieder aufzutauchen.

Blässhühner und Höckerschwäne besetzen und verteidigen ihre Reviere.

Am Ufer stehen Grau- und Silberreiher, in der Ferne erhebt sich der Bussen aus dem morgendlichen Dunst.

Wir hören ein paar Bartmeisen, bekommen sie aber leider nicht zu Gesicht. Dafür zeigt sich aber die sehr scheue Rohrdommel für einen kurzen Moment.