Beim Feuersalamander

oder endlich regnet es mal wieder. Schnell auf, ins Lurchi-Land.

Ich bin mir nicht sicher ob ich heute tatsächlich Feuersalamander in diesem Gebiet antreffen werde.

Doch kurz vor dem Ziel sitzen die ersten bereits auf dem Weg oder im Laub am Wegesrand.

So viele wie heute habe ich von diesen faszinierenden Lebewesen an einem Ort noch nie entdeckt.

Ich verbringe mehrere Stunden mit ihnen ganz allein. Eine Zeit lang sehe ich ihnen einfach nur zu … wunderschön.

 

Meist sind die kleinen Kerle ja eher gemächlich unterwegs, es kann durchaus aber auch mal etwas flotter gehen. Er wollte plötzlich rüber ans andere Ufer.

Irgendwie fühle ich mich heute immer wieder beobachtet …

Die Bilder sollen auch ein wenig vom Lebensraum des Feuersalamanders zeigen.

Salamandra salamandra benötigen alte Laubwälder und saubere Quellbäche.

Erdlöcher, Laub, Höhlen und Totholz bieten tagsüber ideale Versteckmöglichkeiten für die überwiegend nachtaktiven Tiere.

Hier „wachsen“ neue Steine und nebenan blühen Lerchensporn und Windröschen. Das Milzkraut bildet einen eigenen kleinen Wald.

Die Feuersalamander können bis zu 20 cm groß werden. Die schwarzgelbe Zeichnung ist bei jedem Exemplar individuell.

Die beiden haben sich einen kleinen Ringkampf geliefert und sind dann mit einem dritten wieder im Laub verschwunden.

Lurchi muss flussaufwärts zu einer Höhle, nicht einfach aber geschafft, sogar ohne Stiefel.

„Lange schallt’s im Walde noch: Salamander lebe hoch!“

JB am 09. April 19