Neulich im Wolfental

Hier gibt es in loser Reihenfolge Naturbilder aus dem Gebiet Wolfental zu sehen.

Also immer wieder mal reinschauen, es lohnt sich.

Mai 2019

Eine Woche später zaubern die ersten Sonnenstrahlen eine fast märchenhafte Stimmung in den Wald. Ich werde wieder längere Zeit neugierig beobachtet. Über dem noch frischen Wolfentalbach sitzt eine Goldammer. Auf den Wiesen ist jetzt überwiegend Gelb angesagt, das steht auch dem Graureiher ganz gut.

Abgesehen von den ersten beiden Maitagen beginnt der neue Monat recht frisch und am dritten Tag auch ziemlich feucht.

Dadurch ist es im Buchenwald wieder richtig schön. Die kleinen Buchen kommen mit wenig Licht aus und wachsen in jungen Jahren sehr langsam.

So kann der Buchennachwuchs behütet im Schutz der Altbäume aufwachsen.

April 2019

Der April geht nun auch zu Ende, es hat sich einiges getan im Wald und auf der Wiese.

Die Lichtnelken bringen Farbe ins Spiel, ebenso die alten Apfelbäume. Für das filigrane Wiesenschaumkraut ist jetzt auch Blütezeit.

Im Wald sieht man Salomonssiegel, Einbeere und Waldmeister. Die jungen Blätter der Farne sehen aus wie Bischofsstäbe, bevor die Wedel sich ausrollen.

Wenige Tage später hat sich etwas Niederschlag angekündigt. Also raus in den Buchenwald, denn bei Regen sind Farben jetzt besonders kräftig.

23. April, nach ein paar beinahe schon sommerlichen Tagen über Ostern erleuchten die Buchen den „Frühlingswald“.

Man kann sich gar nicht satt sehen an diesem frischen Grün. Ein kleiner Waldkobold beobachtet mich von oben.

Nicht lange, dann kommt er dicht neben mir herunter und wendet sich den Bucheckern zu.

Der April macht wirklich was er will, zumindest bis jetzt.

Ein paar Rehe sind unterwegs. Die erste Bach-Nelkenwurz erhält sogleich Besuch und überall wird es noch etwas grüner.

Der Milan kommt plötzlich hinterm Baum hervor, wir waren beide überrascht.

Die kleinen Gelben stehen am Ufer des Bächleins und werden vom eisigen Ostwind geschüttelt.

März 2019

Der März verabschiedet sich mit einem wunderschönen Tag. Im Buchenwald strahlen die Buschwindröschen um die Wette.

Zu Beginn der letzten Märzwoche ist es nochmal etwas frischer geworden, die Buschwindröschen wirken leicht verschnupft.

Aber so langsam wird es etwas bunter in der Natur und das Hermelin passt sich der wärmeren Jahreszeit an.

Mitte März wird es nun etwas grüner im Wald.

Die ersten Buschwindröschen heben vorsichtig die Köpfe und der Bärlauch verströmt bereits seinen Duft. In der Vogelwelt ist einiges los.

Die Wolken ziehen schnell, der März zeigt sich bisher recht stürmisch. Singdrossel und Wacholderdrossel sind da, der Graue hat Hunger.

Im Buchenwald erreicht die Sonne noch den Waldboden, vielleicht kommen bald die ersten Buschwindröschen.

Februar 2019

Zum Monatsende gibt es einen schönen Sonnenuntergang über dem Wolfental.

Eine Buntspechtdame ist wohl noch auf Wohnungssuche.

Im nächsten Stockwerk sind die Kobolde des Waldes unterwegs, und ganz oben versuchen zwei Krähen einen Bussard zu vertreiben.

Am frühen Morgen sind Graureiher und Eisvogel am Bach.

Im Wald dahinter hört man den Schwarzspecht rufen, und ein kleiner Trupp Schwäne fliegt Richtung Norden.

Der Februar geht mit ein paar schönen Sonnentagen zu Ende. In der lauen Frühlingsluft klettert das Thermometer am Nachmittag bis knapp an die 20 Grad, da öffnen die Winterlinge gerne ihre Blüten.

Die Schneeglöckchen sind nun da. Sie müssen ohne Schnee auskommen, dafür bekommen sie Besuch vom Kleinen Fuchs. Er ist einer der wenigen Schmetterlinge die als Falter überwintern.

Wir sind schon knapp über der Monatsmitte, im Vergleich zum Vorjahr ist es gut zehn Grad wärmer.

Die ersten Winterlinge schieben sich durch das Laub und die Hauptblütezeit der Hasel beginnt.

Das Hermelin ist heute am Waldrand auf der Jagd.

Früh am Morgen ist noch alles mit feinen Eiskristallen überzogen.

Doch mit den Sonnenstrahlen steigen die Temperaturen recht schnell und man kann die ersten Vorfrühlingsboten entdecken.

Das Hermelin war wieder auf der Jagd, die erste Beute wurde drüben im Wald versteckt.

Danach kurz die Straße überquert und zurück auf die Wiese.

Einige Rabenkrähen waren auch unterwegs und eine war besonders lästig, ein paar Haken und Sprünge, schon war die Gefahr gebannt.

Ein bisschen buddeln, da ist doch bestimmt noch was. Das Hermelin hat einen sehr ausgeprägten Hör- und Geruchssinn.

Das Hermelin ist ein schlankes und leichtes Raubtier. Es bewegt sich sehr schnell und sprunghaft.

Ein paar Tage später ist der meiste Schnee verschwunden, der Biber war auf der Nachtschicht unterwegs und die Weißstörche suchen in den Wiesen nach Futter.

Auf einer Abendrunde fischt der „Graue“ im Bach und im Wasserschutzgebiet stehen ein paar Rehe.

Wasseramsel und Zaunkönig sind auch noch unterwegs.

Anfang Februar ist alles frisch gezuckert und gut gekühlt. Weiß und Blau sind die Farben, da passt die Blaumeise doch ganz gut dazu.

Januar 2019

Gegen Ende Januar gibt es etwas Sonnenschein und die Temperaturen gehen tagsüber leicht in den Plusbereich.

Der Buchenwald leuchtet dann besonders schön.

Gegen Mitte Januar kommt noch etwas frischer Schnee dazu, optimale Tarnung für das Hermelin.

Der Grünspecht fällt da richtig auf und der Graureiher verzieht sich wieder ins Schilf.

Ein Trupp Bergfinken fliegt ein, bedient sich von den noch vorhandenen Bucheckern, und zieht dann weiter.

Wasseramsel und Silberreiher sind gegen Abend auf Nahrungssuche.

Anfang Januar, die Temperaturen liegen den ganzen Tag unter null Grad. Dem entsprechend sind manche Bilder auch etwas leicht „frostig“.

Rotkehlchen, Specht, Graureiher und Mäusebussard konnte man sehen. Weißstörche sind gelegentlich auch da.

Fast ganz in weiß ist das Hermelin, am frühen Vormittag, für eine knappe Stunde auf der Jagd.